Die perfekte Lingammassage – Lustvolle Tipps aus der Praxis

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Tantra Tantramassage

Auf dieser Seite erhältst Du eine einfache Anleitung, wie Du Deinem Partner eine lustvolle Lingammassage schenkst.

Egal, ob Du bereits tantrische Erfahrung gesammelt hast oder nicht.

Am Ende dieses Artikels wirst Du wissen:

  • Was Du für eine gelungene Lingammassage brauchst
  • Welche 5 Phasen zu einer lustvollen Lingammassage führen.
  • Welche einfachen Massagetechniken Du sofort umsetzen kannst.
  • Mit welchen Tipps, Inspirationen und Einladungen Du Dein individuelles Wesen in die Massage einbringen kannst.

Die Inhalte dieses Artikels orientieren sich stark an Michaela Riedls Tantra-DVD „Der Tantrafilm„. Wenn Du mehr wissen möchtest, kannst Du den Film hier kaufen. *Klick*

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Inhalt

Was ist denn eine Lingam Massage?

Das Wort Lingam beschreibt respektvoll und wertschätzend den männlichen Intimbereich.

„Schwanz“, „Penis“, „Latte“, „Rohr“, „Pullermann“, „Glied“ und Lingam sind letztendlich das Gleiche.

Trotzdem besteht hinsichtlich der entgegengebrachten Wertschätzung, Anerkennung und Verehrung ein himmelweiter Unterschied. Eine Lingammassage und eine Schwanzmassage sind einfach nicht das Gleiche.

Bei einer Lingammassage geht es nicht um Zielverfolgung, mechanischen Orgasmus oder reines Abspritzen. Es geht vor allem darum, die Sexualität und das Wesen Deines Partners wahrzunehmen und zu ehren. Egal, wie sich diese Sexualität zeigt.

Das können orgastische Wellen und multiple Orgasmen sein. Oder aber ein intimes Miteinander ohne Erektion oder Orgasmus. Was immer in der Massage da sein möchte, darf sein. Und nächstes Mal ist es dann wieder anders.

Die 3 essentiellen Gebote der lustvollen Lingammassage

  • Verlasse Dich auf Dein Gefühl. Es nicht um Leistung, „richtig machen“ oder Perfektion. Viel wichtiger ist Dein Gefühl, Deine Liebe und Anerkennung. Lege Deine gesamte Aufmerksamkeit in Deine Bewegungen. Achte Deine Grenzen und darauf, was sich für Dich stimmig anfühlt.
  • Übernimm die Führung. Bei der Lingammassage herrscht eine klare Rollenverteilung in Gebenden und Nehmenden. Eine Person darf sich komplett fallen lassen, während die andere Person die Führung übernimmt. Die „Aufgabe“ des Nehmenden ist Atmen und wahr nehmen. Die „Aufgabe“ des Gebenden ist, die Führung zu übernehmen und klar durch die Massage zu leiten.
    Viele Männer stehen unter einem enormen Leistungsdruck im Bett. Hilf Deinem Partner, sich fallen zu lassen, indem Du durch klare Anweisungen die Führung übernimmst.
  • Schaffe Freiräume. Für eine lustvolle Lingammassage braucht es vor allem eines: Zeit.
    Die schönsten Massagen entstehen, wenn Raum und Zeit zum Erfahren da ist. Frei von Termindruck und der ToDo-Liste.

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In 8 Schritten zur perfekten Lingammassage

Lingammassage - Intime Berührung

Schritt 1: Spreche mit Deinem Partner über die Massage

Vielleicht möchtest Du Deinen Partner mit der Massage überraschen.

Oder, ihr möchtet gemeinsam erforschen, experimentieren und euch aufeinander einlassen.

Wie auch immer: Sprecht über die Massage. Punkte können sein:

  • Gibt es Erwartungen an die Massage?
  • Gibt es Ängste vor der Massage?
  • Gibt es etwas, das er nicht möchte?
  • Was möchte er erleben?
  • Wie wird die Massage ablaufen?

Führe ein offenes Gespräch mit Deinem Partner, aber achte darauf, die Massage nicht „tot zu diskutieren“.  Manchmal ist es nicht schlecht, weniger zu wissen und sich auf das einzulassen, was da kommen mag.

Möchtest Du Deinen Partner mit der Massage überraschen, könntest Du etwas sagen wie: „Ich möchte Dir gerne eine erotische Massage schenken. Es ist selber neu für mich, aber ich würde das gerne mit Dir ausprobieren. Möchtest Du Dich darauf einlassen?“

WICHTIG: Während der Massage übernimmst Du die Führung. Vermeide unklare Formulierungen wie: „Vielleicht wäre es möglich, wenn Du …“, „Magst Du nicht lieber …“, „Könntest Du bitte …“.

Gib statt dessen klare Anweisungen. „Lege Dich hier hin.“, „Drehe Dich auf den Rücken“, „Nimm ein paar tiefe Atemzüge“. Deine klaren Anweisungen helfen Deinem Partner, die Kontrolle an Dich abzugeben, sich voll und ganz fallen zu lassen und somit die Massage und das Ritual voll und ganz zu genießen.

Schritt 2: Vereinbart eine feste Zeit

Egal, ob ihr die Massage gemeinsam entdecken, oder Du Deinen Partner überraschen möchtest: Vereinbart eine feste Zeit.

Das mag anfangs etwas ungewohnt sein, hilft euch aber, euch auf die Massage einzustellen. Besonders, wenn ihr die Lingammassage zum ersten Mal probiert.

Für Dich macht es die Vorbereitungen leichter. Für ihn ist es eine feste Zeit zum Abschalten, auf die er sich freuen kann.

Schritt 3: Schaffe eine entspannte Atmosphäre

Schaffe einen Ort, an dem sich Dein Partner (und Du) wohl fühlen und fallen lassen können.

  • Nimm eine Matratze und schaffe ein gemütliches Lager in der Mitte des Raumes. Zur Not geht auch ein großes Bett.
    Beachte aber, dass Du genug Platz brauchst, um von allen Seiten um Deinen Partner herum gehen zu können.
  • Schalte Handies, Telefone und andere elektrische Geräte ab, die euch stören könnten.
  • Dimme das Licht, lass dir Rollläden herunter und schaffe durch Kerzen oder indirektes Licht eine warme, ruhige Atmosphäre.
  • Wenn Du möchtest, lege leise entspannte Musik auf.
  • Wichtig: Heize den Raum auf mindestens 28 °C auf. Ihr werdet während der Massage beide nackt sein. Und nichts ist unangenehmer, als während der Massage zu frieren.

Schritt 4: Stelle Dich auf Deinen Partner ein

Mache Dir klar, dass die kommende Zeit Deinem Partner gehört. Du begleitest ihn und hältst den Rahmen.

Lade während des Rituals Deine eigene Lust ein, um sensibler auf die Wünsche und Regungen Deines Partners reagieren zu können. Wenn sich Deine Bedürfnisse während der Massage melden, nimm sie liebevoll wahr und versprich Dir, Dich zu einem späteren Zeitpunkt um sie zu kümmern.

Schritt 5: Traue Dich, Fragen zu stellen

Wenn Du während der Massage unsicher wirst, stelle kurze Fragen, die Dein Partner mit einem Nicken oder Kopfschütteln beantworten kann. „Ist die Berührung gut so?“, „Ist der Druck angenehm?“, „Ist es schön für Dich, wenn ich das hier mache?“, „Soll ich noch etwas so weiter machen?“.

Schritt 6: Lege diese Hilfsmittel zurecht

Lingammassage - Verschiedene hilfsmittel

Für die Massage brauchst Du folgende Hilfsmittel:

  • Massageöl.
    Für die Massage haben sich Basisöle bewährt. Kokosöl, Traubenkernöl, Mandel-, Sesam- oder Jojobaöl.

    Sei vorsichtig mit Ölen, die einen intensiven Duft haben. Du wirst während der Massage viel Öl verwenden, so dass der intensive Geruch eventuell stören kann.

    Bitte verwende nur Öle, die für Lebensmittel oder die Anwendung auf der Haut bestimmt sind. Besonders die kleinen Duftöle, die für Verdampfung oder Vernebelung im Raum gedacht sind, sind oft von minderer Qualität und können die empfindlichen Schleimhäute unangenehm reizen.
  • Kimono oder Lunghi oder 2 große Tücher.
    Bevor die Massage beginnt werdet ihr nur mit einem Tuch bekleidet sein. Danach kannst Du das Tuch während der Massage nutzen, oder als Decke, wenn es etwas zu kühl ist.

Weiterhin haben sich folgende Dinge als hilfreich erwiesen:

  • Federn, Tücher, Augenbinden, Fächer, leichte Decken. Alles, mit dem Du Deinen Partner streicheln, kratzen, kitzeln und erregen kannst. Lasse Deiner Fantasie freien Lauf.
  • Stövchen, Wasserschüssel und 3 Waschlappen. Einerseits kannst Du das Öl im Wasserbad erwärmen. Außerdem benötigst Du das warme Wasser und die Lappen für die rituelle Waschung Deines Partners.
  • Kleine Handtücher. Lege ein paar kleine Handtücher bereit. Immer praktisch, um Öl abzuwischen, oder was „sonst noch so an fällt“. Auch, um die Füße Deines Partners darin einzuwickeln, sollte es doch etwas zu kühl im Raum sein.

Schritt 7: Vereinbart ein Pause-Zeichen

Es hat sich bewährt, eine Geste oder ein Zeichen auszumachen, mit der Dir Dein Partner signalisieren kann, dass er kurz vor dem Orgasmus steht. So kannst Du die Stimulation unterbrechen, das Ritual hinaus zögern und auf orgastischen Wellen reiten.

Schritt 8: Reitet gemeinsam die orgastischen Wellen

Ein wesentlicher Teil der Lingammassage ist der Verlauf der Energie in Wellen. Steht Dein Partner kurz vor der Ejakulation und gibt Dir das vereinbarte Zeichen, dann stoppe Deine Berührung. Streiche die sexuelle Energie beginnend vom Intimbereich in alle Körperteile aus.

Wiederhole diesen Zyklus immer wieder. Bringe Deinen Partner bis kurz vor die Ejakulation und lasse dann die Energie in alle Körperteile strahlen. Die Lust verteilt sich im ganzen Körper und Dein Partner ist in der Lage, sogar mehrere Orgasmen zu erleben. Das wird vielleicht nicht beim ersten Mal klappen, aber mit etwas Übung werdet ihr diese orgastischen Wellen gemeinsam reiten.

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Die 7 unerforschten Lust-Punkte Deines Partners

Der Schaft

Der Schaft des Lingam enthält die Schwellkörper. Wenn Du beginnst, den Lingam zu massieren, ist es eine gute Idee mit diesem Bereich zu beginnen.

In uneregiertem Zustand sind die anderen Teile des Lingam so empfindlich, dass viele Männer ihre Berührung als unangenehm empfinden.

Erwecke den Lingam durch sanftes Streicheln des Schafts, bevor Du andere Bereiche mit Deiner Berührung verwöhnst.

Die Eichel

Die Eichel ist eine der am stärksten erogenen Zonen des Mannes. Bei nicht beschnittenen Männern ist sie im unerigierten Zustand mit der Vorhaut bedeckt.

Ist der Lingam erregt, schwillt er an und schiebt sich durch die Vorhaut zurück. Die Eichel ist vor allem in unerregtem Zustand sehr empfindlich. Sei daher vorsichtig. In eregiertem Zustand lässt die Empfindlichkeit nach und eine Massage der Eichel ist sehr lustvoll.

Manche Männer haben am unteren Rand der Eichel einen Ring aus kleinen vorstehende Pünktchen. Man nennt sie Hornzipfel und sie sind ganz normal. Manch ein Mann hat sie, ein anderer nicht.

Wenn Du die Eichel Deines Partners massierst, sei besonders achtsam. Ob eine Berührung der Eichel als lustvoll empfunden wird hat besonders etwas damit zu tun, ob ihr euch beide entspannen und mit dem Fluss der Lust fließen könnt.

Die Vorhaut

Ist der Mann nicht beschnitten, umschließt die Vorhaut die Eichel. Erigiert der Penis wächst er an und die Vorhaut zieht sich über die Eichel zurück.

Die einfachste Technik, die wohl alle Männer bei der Masturbation nutzen, ist, die Vorhaut immer wieder vor und zurück über die Eichel zu schieben. Fasse dazu den steifen Lingam in der Mitte an und ziehe die sehr elastische Haut nach vorne und wieder zurück über die Eichel. Diese Technik funktioniert auch bei beschnittenen Männern, da die Penishaut sehr elastisch ist und ebenfalls nach vorne gezogen werden kann.

Das Frenulum und die männliche Klitoris

Kennst Du die männliche Klitoris?

Das ist ein Bereich an der Unterseite des Penis. Kniest Du vor Deinem Partner und er hat eine Erektion, liegt dieser Bereich direkt am Übergang zwischen Eichel und Schaft und sieht in etwa so aus, wie ein umgedrehtes „V“.

Es ist genau dort, wo das Vorhautbändchen (Frenulum) sitzt und die „Flügel“ der Eichel nach links und rechts schwenken. Wäre Dein Mann eine Frau geworden, hätte sich aus diesem Bereich die Klitoris entwickelt.

Stimulierst Du diesen Bereich, kannst Du Deinen Partner leicht zum Orgasmus bringen.

Nimm dazu den Schaft des Lingams in beide Hände und lege einen Daumen links und einen Daumen rechts neben das Vorhautbändchen. Massiere diesen Bereich sanft. Variiere in Druck und Geschwindigkeit und genieße, wie sich Dein Partner vor Lust windet.

Die Hoden

Die etwa pflaumengroßen Hoden befinden sich im Hodensack und sind sehr druckempfindlich. Besonders gegen plötzliche Bewegungen. Vermeide also, sie bei Berührung zu quetschen.

Oben auf den Hoden sitzen die Nebenhoden. Sie sind sogar noch empfindlicher. Berühre sie während der Massage also nur sehr vorsichtig.

Die meisten Männer lieben es, wenn Du ihre Hoden sanft hältst oder kraulst. Weiche, einhüllende Bewegungen und leichtes Ziehen am Hodensack werden meist als sehr angenehm empfunden. Besonders, wenn Du mit der anderen Hand gleichzeitig den Lingam streichelst.

Mit etwas Feingefühl kannst Du den Hodensack ziehen und mit den Fingern die Samenleiter ertasten, die von den Hoden in den Körper führen. Probiere aus, ob Dein Partner das mag.

Vorsicht: Vermeide plötzliche Bewegungen oder die Hoden zu quetschen, da das sehr schmerzhaft ist.

Der Anus

Der Anus ist eine Körperregion, die in Verruf steht, schmutzig, unrein und eklig zu sein. Sie ist oft schlicht tabu.

Zudem ist der Anus bei bei Männern oft mit der Angst belegt, als schwul zu gelten, wenn sie Berührung oder Stimulation in diesem Bereich zulassen oder sogar genießen würden.

Daher haben die meisten Männer keine oder nur sehr wenig Erfahrung mit ihrem Anus.

Dabei ist dieser Bereich und der Damm, der Bereich zwischen Hodensack und Anus, eine sehr erogene Zone, die viel Lust bereiten kann. 

Vertraue während der Massage Deinem Gefühl, wie sehr Du diesen Bereich in Deine Massage einbeziehen möchtest. Du wirst die Reaktion Deines Partners bemerken und kannst Dich entsprechend orientieren. Habe aber auch keine falsche Scheu, Dich auf „neues Terrain“ zu begeben.

Der männliche G Punkt

Die Prostata ist der männliche G-Punkt.

Sie ist eine etwa kastaniengroße Drüse im inneren des Körpers. Du kannst sie von Außen, als auch von Innen stimulieren.

In uneregtem Zustand ist die Prostatamassage unangenehm. Ist Dein Partner allerdings erregt, kannst Du ihm durch eine gekonnte Prostatamassage ungekannte Orgasmen und große Lust schenken.

Für die Massage von Außen finde den „Punkt der Millionen Goldstücke“. Er befindet sich zwischen Hodensack und Anus. Streiche mit dem Finger vom Hodensack hinunter zum Anus. Ungefähr zwei Zentimeter vor dem After spürst Du einen weichen Punkt.

Drücke vorsichtig dort hinein. Bis zu einem Fingerglied kannst Du an diesem Punkt hinein drücken und so die Prostata von Außen stimulieren.

Achte darauf, viel Öl zu verwenden, um die empfindliche Haut an dieser Stelle nicht zu zerren und zu irritieren.

Die zweite Möglichkeit die Prostata zu stimulieren ist, Deinen Zeige- oder Mittelfinger ca 5 cm in den After Deines Partners einzuführen. Drücke dann mit der Fingerspitze in Richtung Bauchnabel und mache leicht kreisende Bewegungen. Mit etwas Feingefühl kannst Du die Prostata als kastaniengroßes, etwas schwammiges Gewebe ertasten.

ACHTUNG: Beachte, dass der After für die meisten Männer mit großen Ängsten belegt ist.

Die wenigsten Männer haben Erfahrung mit dieser Art sexueller Stimulation. Weder mit Partnern, noch bei der Selbstliebe.

Bevor Du eine Prostatamassage versuchst oder gar in Deinen Partner eindringst, spreche Dich unbedingt mit Deinem Partner ab, was er sich wünscht und wie weit er gehen möchte.

Anleitung zur Lingam Massage – Die 5 Phasen der lustvollen Lingammassage

Du bist frisch geduscht, hast den Raum vorbereitet, die Hilfsmittel liegen bereit und die vereinbarte Zeit rückt näher?

Sehr gut.

Setzt euch zusammen und sprecht über das nun folgende Ritual.

  • Was möchte der Empfangende in den kommenden 90 bis 120 Minuten erleben?
  • Welche Ängste und Wünsche stehen im Vordergrund?
  • Möchte Dein Partner einen Orgasmus erleben, oder die sexuelle Energie im Körper behalten?
  • Möchte er auch am Anus berührt werden oder nicht?
  • Weise Deinen Partner auf die klare Rollenverteilung hin. Im kommende Ritual übernimmst Du die Führung, während er sich fallen lassen darf.

Habt ihr alles besprochen, sage zu Deinem Partner: „Bitte dusche Dich jetzt. Trockne Dich ab und lege Dir dieses Tuch um die Hüften. Tritt in den vorbereiteten Raum, wenn Du bereit bist. Ich werde Dich dort erwarten“

Nachdem Dein Partner den Raum verlassen hat hast Du Zeit, Dich in Deinen Lunghi zu kleiden und Dich auf die nun kommende Massage einzustimmen.

Phase 1: Den Partner verehren

Mit dieser Einstimmung bereitest Du den Boden für ein lustvolles Erlebnis.

Man hört noch oft die Meinung, Männer kämen am liebsten direkt zur Sache. Hauptsache schneller Sex.

Das stimmt so nicht. Auch Männer genießen einen liebevollen Umgang und ein langsames Einstimmen. Es ist schön und essentiell für unser Wohlbefinden.

Besonders in der Lingammassage ist ein langsames Einstimmen wichtig. Es bereitet eine vertrauensvolle Atmosphäre und hilft Deinem Partner sich zu entspannen und voll hinzugeben.

Ankommen und einladen:

Lingammassage - Gegenüber stehen

Nachdem Dein Partner geduscht und sich in den Lunghi oder ein langes Tuch gehüllt hat, kommt er wieder in den Raum. Stellt euch gegenüber in die Mitte des Lagers.

Sieh ihn an. Schaue ihm in die Augen und nimm seine beiden Hände. Spüre in Dich und öffne einen Kanal zwischen Deinem Herzen und Deinen Augen, so dass Dein Partner direkt in Dein Herz sehen kann.

Sei achtsam:

  • Nimm wahr was ist.
  • Was siehst Du in ihm, was fühlst Du in Dir?
  • Verbinde Dich zu dem Göttlichen in ihm und Dir.
  • Spüre seinen Atem und atme im gleichen Rhythmus. Stelle Dich auf ihn ein.

Sprich dann in Deinen Worten eine persönliche Einladung aus.

Beispielsweise so: „Ich lade Dich ein, zu einer sinnlichen Reise. In den nächsten 90 Minuten musst Du nichts leisten. Du darfst Dich fallen lassen und genießen. Ich sorge für Dich.
Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, dann gib mir ein klares Zeichen. Du darfst einen Orgasmus haben oder nicht. Du darfst eine Erektion haben oder nicht. Du darfst laut sein oder still genießen. Du darfst geil sein, lachen, weinen, Angst haben, wütend oder traurig sein. Alle Emotionen sind eingeladen, sich zu zeigen wie sie sind.
Ich danke Dir für Dein Vertrauen.
Wenn es stimmig für Dich ist, schließe nun die Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge. Wenn Du die Hände zurück ziehst, werde ich mit dem Ritual beginnen. Ziehe Deine Hände langsam zurück, wenn Du bereit bist.“

Wichtig ist, dass Du Deinen Partner einlädst:

  • sich fallen zu lassen und sich von allem Leistungsdruck zu befreien
  • Ihm die Erlaubnis gibst alle Gefühle wahr zu nehmen und zu zeigen.
  • Du für die kommende Zeit die Führung in die Hand nimmst

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  2. Detaillierte Informationen für eine noch lustvollere Massage
  3. Für Anfänger und Fortgeschrittene

Die Massage einleiten und den „tantrischen Glücksfaden spinnen“

 Lingammassage - tantrischer Glücksfaden

Berühre nun seine linke Wange mit Deiner rechten Hand. Beginne dann links herum im Kreis um ihn herum zu laufen.

Lasse dabei Deine Hand immer weiter sinken, sodass Du eine Spirale um den Körper Deines Partners beschreibst.

Wenn Du möchtest, stelle Dir dabei vor, dass Du einen tantrischen Glücksfaden um Deinen Partner spinnst. Beginnend an seiner Wange und endend, nach einigen „Umläufen“ an seinen Füßen.

Wenn es für Dich stimmig ist, kannst Du beim Vorbeigehen seinen Lingam leicht berühren.

Sprich noch einmal die Erlaubnis und Einladung aus sich fallen lassen zu dürfen. In etwas so: „Du brauchst jetzt gar nichts mehr tun. Du darfst Dich fallen lassen, wahrnehmen und genießen. Alles was sich zeigen möchte, darf sein. Ich sorge für Dich.“

Kontaktaufnahme

Lingammassage - Verneigen

Wenn Du Deine „Spirale“ beendet hast, bist Du an den Füßen Deines Partner angelangt. Knie Dich dann vor Deinen Partner, verneige Dich und  berühre seine Füße oder Fußspitzen. Öffne Dein Herz für den Mann, der vor Dir steht und alles, was das kommende Ritual bringen wird. Wenn Du möchtest, sprich ein kurzes Gebet oder Mantra.

Stelle Dich wieder hin und entkleide Dich langsam und sinnlich. Zelebriere diesen Moment. Umhülle Deinen Partner mit Deinem Tuch, spiele damit. Langsam und sinnlich.

Entkleide nun Deinen Partner. Löse das Tuch von seinen Hüften, indem Du langsam und lustvoll einen Finger unter den Stoff schiebst und den Knoten löst. Zelebriere diesen Moment ebenso mit Genuss, Vorfreude und Langsamkeit. Ziehe das Tuch von sienem Körper und spiele noch etwas damit auf seiner nackten Haut. Lege das Tuch dann ordentlich zu Seite.

Energie entfachen

Stelle Dich hinter Deinen Partner. Bilde mit Deinen Fingern leichte Krallen und streiche über die Wirbelsäule vom Steißbein nach oben und wieder zurück.

Streiche dann seinen gesamten Körper achtsam aus. Vom Kopf beginnend bis zu seinen Füßen. Komme dann an seinen Innenschenkeln wieder hoch, über den Lingam hoch zu seiner Brust. Dann weiter, an seiner Arminnenseite hinab bis zu den Fingerspitzen. Dann seine Arme an den Außenseiten wieder hinauf zu seinen Schultern und zu seinem Scheitel. Dann beginnt der Kreislauf von neuem. Wiederhole das ganze 2 bis 3 Mal.

Wenn die Zeit gekommen ist, bitte ihn, sich hin zu setzen. Sage: „Setzte Dich bitte hier hin.“ und zeige dabei auf den Platz in der Mitte des Lagers.

Erlaubnis zum Fallenlassen

Setze Dich vor Deinen Partner und streiche ihm sanft über das Gesicht, sodass er seine Augen schließt. Streiche weiter über seinen Körper. Nimm Kontakt auf und koste jeden Moment aus.

Schmiege Dich nun von hinten an Deinen Partner. Umfasse ihn von hinten und lege eine Hand auf sein Herz und die andere Hand auf seinen Bauch. Verweile etwas in dieser Position. Flüstere ihm dann sachte ins Ohr: „Lege Dich bitte auf den Bauch und lege Deine Arme neben Deinen Körper.“

Phase 2: Seinen Körper entdecken

In dieser Phase der Massage geht es darum, mit den Händen Kontakt zu Deinem Partner aufzunehmen.

Es geht dabei nicht um die „richtige“ Technik. Es geht um Deine Liebe, Wertschätzung, Anerkennung, Aufmerksamkeit und Freude, die Du in Deine Berührungen legst.

Berühre wahrnehmende, verehrend, lustvoll, freudig oder neugierig. Alles darf sein. Drücke Dich aus, je nachdem, was sich in Dir zeigt.

Schenke Deinem Partner eine sinnliche Massage, ohne den Fokus auf den Intimbereich zu legen. Berühre ihn zwischendurch immer wieder und kehre dann zum Rest seines Körpers zurück.

Variiere die Berührung, indem Du die die kleinen Hilfsmittel nutzt, die Du Dir zurecht gelegt hast. Du kannst auch Deine Haare oder Fingernägel verwenden, um die Berührungen abzuwechseln.

Zunächst liegt Dein Partner auf dem Bauch.

Nimm Dein Tuch und lege es über Deinen Partner, so dass es die Beine bedeckt. Mache dann wellenartige Bewegungen und ziehe das Tuch langsam vom Körper Deines Partners.

Nun kannst Du beginnen, den Rücken Deines Partners zu massieren. Nimm etwas Massageöl und beginne, die Massage in kreisenden oder streichenden Bewegungen. Achte darauf, genug Öl zu verwenden, so dass Du ohne Widerstand über die Haut Deines Partners gleiten kannst.

Variiere Druck und Geschwindigkeit. Experimentiere und probiere aus, was Du machen möchtest. Wechsle ab zwischen schnellen und leichten und langsamen und festen Bewegungen.

Stelle Dir vor, Du fließt in Wellen über den Körper Deines Partners hinweg. Streichst Energien aus und konzentrierst sie an anderer Stelle.

Dieser Teil hat folgenden Ablauf:

  1. Beginne den Rücken zu massieren.
  2. Gehe nun dazu über, die Arme und Beine Deines Partner zu massieren. Zuerst die Arme, dann die Beine.
    Achte immer darauf, genug Öl zu verwenden.
  3. Verbringe nun etwas Zeit, seinen Po zu massieren.  Streiche dabei seine Pobacken von Innen nach Außen.
  4. Schließlich streichst Du den gesamten Körper Deines Partners von oben nach unten aus. Beginnend vom Kopf, hinunter bis zu seinen Fußspitzen. Wenn Du fertig bist, sage zu ihm: „Drehe Dich bitte um.“ 
TIPP: Bevor sich Dein Partner umdreht, kannst Du ihm noch ein besonderes Gefühl schenken. Öle dazu Deinen Körper gut ein und lege Dich sanft auf Deinen Partner. Verbringt so etwas Zeit und atmet gemeinsam. Spiele etwas mit Deinem Gewicht. Manche Männer lieben es, das Gewicht ihrer Partnerin auf sich zu spüren. Andere eher weniger. Rutsche nun langsam und sinnlich mit Deinem ganzen Körper an Deinem Partner hinab. Wenn Du mit Deinem Kopf an seinem Po angekommen bist halte kurz inne und hauche Deinen heißen Atem seine Wirbelsäule hinauf. Rutsche dann vollends nach unten hinab von Deinem Partner.

Du massierst nun die Vorderseite Deines Partners.

  1. Beginne damit, die gesamte Vorderseite Deines Partners mit einer Feder, Deinen Haaren oder einem leichten Tuch zu streicheln.
  2. Setze Dich ans Kopfende und nimm etwas Öl. Massiere sein Gesicht. Streiche von Innen nach Außen und von Oben nach Unten. Massiere umfassend. Vom Scheitel bis unters Kinn und von der Nasenspitze bis hinter die Ohren. Achte darauf, dass Dein Partner kein Öl in die Augen bekommt.
  3. Verteile Öl auf seiner Brust und Buch. Streiche vom Hals in der Körpermitte nach unten zu seinem Lingam. Dann Außen über die Seiten und Arme wieder nach oben.
  4. Massiere dann seine Beine. So, wie Du es schon getan hast, als er auf dem Bauch lag.

Überleitung zur Lingammassage

Setze Dich ans Fußende. Nimm seine beiden ausgestreckten Beine und lege seine Fußsohlen an Deinen Bauch.

Du wirst gleich beginnen, in die Lingammassage überzuleiten. Gleich wirst Du seine Beine öffnen und soweit spreizen, dass Du gut dazwischen Platz hast. Gerne dürfen seine Beine auch über Deinen liegen.

Wenn Du beginnst seine Beine zu spreizen ist es wichtig, achtsam zu sein. Du öffnest nicht nur seine Beine, sondern auch Deinen Partner. Er wird verletzlich und offen vor Dir liegen und es ist wichtig, dass dieser Schritt stimmig ist.

Spürst Du einen Widerstand, gib ihm mehr Zeit. Spüre, ob Du wirklich in Kontakt mit Deinem Partner stehst, oder Dich emotional entfernt hast. Folge Deinem Gefühl. Wenn Du unsicher bist erkundige Dich, was Dein Partner gerade braucht. Zum Beispiel indem Du fragst: „Brauchst Du noch etwas, bevor ich mit der Lingammassage beginne?“ oder „Wenn Du möchtest, dass ich mit der Lingammassage beginne, hebe Deine rechte Hand.“

Phase 3: Zur Genitalmassage hinleiten

In dieser Phase der Massage näherst Du Dich entspannt dem Lingam. Du sitzt zwischen den Beinen Deines Partners und berührst, massierst, und regst die Bereiche um den Lingam an, ohne diesen direkt zu stimulieren.

Für Deinen Partner ist dieses langsame „Herantasten“ wichtig, um sich erwartungsfrei seinen Gefühlen und Empfindungen hingeben zu können.

Lade Deinen Partner dazu ein, sich von allen Erwartungen, wie sich Sexualität ausdrücken „sollte“ zu verabschieden und stattdessen immer wieder zu Atmen und in die Körperempfindungen zurück zu kommen.

  1. Reibe Deine Händflächen aneinander, bis sie heiß sind. Lege eine Hand auf sein Herz und die andere auf seinen Lingam. Sei präsent und spüre, wie die Energie fließt. Streiche langsam den Kanal entlang vom Herzen hinunter zum Lingam.
  2. Lege dann Deine Hände auf seine Knie. Streiche mit beiden Händen gleichzeitig an den Innenseite der Oberschenkel hinauf zu seine Leisten. Fahre mit Deinen Daumen unter seinen Hodensack, während Deine Handflächen auf seinem Bauch liegen. Deine Daumen und Zeigefinger bilden einen Ring. Wiederhole das 3 oder 4 mal.
  3. Umgreife seine Genitalien, indem Du einen Ringe mit Deinen Händen um Penisansatz und Hoden machst. Du kannst nun beginnen, immer wieder pulsierend leichten Druck aufzubauen.
  4. Streiche dann wieder seinen Körper aus. Über Brust und Bauch, Arme und Beine.
  5. Öle dann seinen Lingam liebevoll ein. Lasse Dir Zeit, benutze nicht zu viel Öl, um die stimulierende Reibung nicht zu sehr zu reduzieren, und beziehe seinen ganzen Körper in dieses „Salbungsritual“ ein.
  6. Umfasse seinen Lingam ganz und streiche ihn dann immer wieder von oben nach unten und unten nach oben aus. Lasse Dir viel Zeit dabei.
  7. Nimm dann Daumen und Zeigefinger. Drücke seinen Lingam ganz unten am Schaft von vorne und hinten und fahre vorsichtig hinauf zu seiner Eichel. Wiederhole diese Bewegung. Umfasse dann den Lingams von links und rechts und wiederhole die Bewegungen. Das kannst Du ruhig etwas kräftiger machen. Wenn Du unsicher bist, frage Deinen Partner, ob der Druck sich so gut anfühlt.

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Phase 4: Die Lingammassage und Höhepunkt

Das Zentrum des Lingammassage ist – natürlich – der Lingam. Vergesse aber trotzdem auch in dieser Phase nicht, den restlichen Körper immer wieder mit einzubeziehen und die Energie von Hoden und Lingam in alle Körperregionen auszustreichen.

Der Höhepunkt der Lingammassage muss kein Orgasmus sein. Er darf ein Höhepunkt mit oder ohne Ejakulation oder ein sanfter Ausklang sein.

Nimm die Techniken als Inspiration. Wenn Du Zweifel hast, vertraue Deinem Gefühl.

Achte auf das Gesicht Deines Partners, um zu erkennen ob ihm gefällt was Du tust, oder frage nach, indem Du sagst: „Ist das so schön für Dich?“

Tipp: Vereinbare vor der Massage ein Zeichen mit Deinem Partner, mit dem er Dir signalisiert, dass er kurz vor dem Orgasmus steht. Bringe ihn in der Lingammassage immer wieder kurz vor den „point of no return“. Stoppe dann die Stimulation und streiche die sexuelle Energie in alle Körperregionen aus. Mit etwas Übung kannst Du Deinem Partner helfen einen langanhaltenden orgastischen Zustand zu erreichen und immer wieder die Wellen der Lust zu reiten. Für die meisten Männer ist dieser Zustand vollkommen neu, da ihr Sexualleben und Selbstliebe stark auf den Orgasmus mit Ejakulation ausgerichtet ist.

  1. „Der große Weg“
    Der Lingam liegt auf dem Bauch Deines Partners. Umfasse ihn mit Deiner einen Hand. Dann streiche mit der anderen Hand vom After über den Damm hoch zu seinem Hodensack. Streiche dann weiter, hoch zu seiner Eichel. Oben angekommen, umgreife den Lingam und streiche wieder hinunter. Halte den Lingam, während Du mit der anderen Hand diese Reise wiederholst.
  2. Die Scrotummassage“
    Streiche mit Deinen Fingern den Hodensack. Nimm die Haut zwischen Deine Finger und ziehe sie lang. Keine Angst. Die Haut ist sehr elastisch und es ist sehr angenehm, sie etwas zu ziehen. Achte aber unbedingt darauf, die empfindlichen Hoden nicht zu quetschen. Massiere die Haut sehr sanft. Erkunde dann den Bereich unterhalb der Hoden.  Spüre den Hügel, der die Wurzel des Lingams bildet. Lege Deine Hand auf die Wurzel und massiere sie mit kreisförmigen Bewegungen. Das kannst Du gerne sehr kräftig tun. Frage Deinen Partner, ob der Druck angenehm ist.
  3. „Rock around the clock“
    Der Lingam liegt auf dem Bauch Deines Partners. Von Dir aus gesehen auf „12 Uhr“. Streiche den Lingam Deines Partners sanft, während Deine andere Hand an der Lingamwurzel liegt und durch sanften Zug die Vorhaut zurück hält. Wiederhole das einige Male. Dann Lege den Lingam auf „1 Uhr“ und streiche den Lingam wieder aus. Wiederhole das ganze, bis Du die Uhr einmal umrundet hast. In der 5, 6 und 7 Uhr Position umfasse den Lingam mit Deiner ganzen Hand. Achte darauf, wie steif Dein Partner ist. Ist der Lingam Deines Partners schon sehr steif, sei in den unteren Positionen vorsichtig, da es sehr schmerzhaft sein kann, den steifen Lingam nach unten zu „biegen“.
  4. „Das Tor des Bewusstseins“
    Ziehe die Vorhaut sanft herunter und massiere die Stelle unter der Eichel (Siehe auch männliche Klitoris“) Massiere mit dem Dauem sanft und kreisförrmig und benutze viel Öl.
  5. „Das kleine Entzücken. „
    Massiere links und rechts neben dem Vorhautbändchen mit beiden Daumen. Massiere in entgegengesetzter Richtung. Geht der eine Daumen nach unten, wandert der andere nach oben und umgekehrt.
  6. „Die Regenbogenreise“
    Halte den Lingam mit Deiner einen Hand. Dann forme die andere Hand mit Daumen und gegenüberliegenden Fingern zu einem „U“. Setze dieses „U“ dann wie ein Hut auf den Lingam. Streiche dann dann vor und zurück über die Eichel. Für die meisten Männer ist das ein ganz neues, unbekanntes Lustgefühl.
  7. „Das Karussel“
    Umschließe mit beiden Händen den Lingam. Streiche dann nach oben und unten und drehe gleichzeitig beide Hände gegenläufig zueinander. Wenn Du Deine Hüften mitbewegst, kannst Du die Bewegung unterstützen.
  8. „Der Heilungsstrich“
    Der Lingam liegt auf dem Bauch. Deine Hände streichen die Unterseite des Lingams hinunter. Diesen Griff kannst immer wieder in die Lingammassage einbauen, da er sich sehr angenehm anfühlt und Deinen Partner nicht überstimuliert.
  9. „Den Lingam wiegen“
    Der Lingam liegt auf dem Bauch Deinen Partner. Lege nun eine Hand unter den Lingam und die andere Hand auf den Lingam. Gleite nun mit beiden Händen in gegenläufigen Bewegungen auf und ab. Variiere Stärke und Geschwindigkeit. Oft ist das die Lieblingsübung vieler Empfänger. Nutze viel Öl.
  10. „Feuer machen“
    Fasse den Lingam so, als ob er ein Stock wäre, mit dem Du Feuer machen möchtest. Reibe dann Deine Hände gegenläufig, so als wolltest Du diesen Stock schnell drehen. Hauche Deinen heißen Atem auf den Lingam, um das Gefühl zu intensivieren. Massiere bis hinunter zur Basis und dann wieder ganz hinauf zur Eichel. Sei nicht zu vorsichtig. Du kannst Deinen Hände überraschend schnell bewegen, ohne dass dieser Griff unangenehm wird. Frage Deinen Partner wie es sich am besten für ihn anfühlt. Dieser Griff ist besonders lustvoll, wenn Du ihn mit „Lingam wiegen abwechselst“.
  11. „Carpe Diem“
    Der Lingam liegt auf dem Bauch. Streiche den Lingam in Richtung Herz und den Hoden in Richtung Füße. Die Hoden sind jetzt sehr empfindlich. Also beobachte das Gesicht Deines Partners oder frage, ob es für ihn angenehm ist.
  12. „Der lingamesische Tango“
    Halte die Vorhaut an der Wurzel zurück und fahre mit Zeige und Mittelfinder links und rechts am Lingam hinauf.Bist Du oben angekommen, umgreife den ganzen Lingam und fahre wieder hinunter.
  13. „Das Wurzelvibrieren“.
    Balle eine Hand zur Faust und drücke sie unterhalb der Hoden an die Lingamwurzel. Vibriere dann mit Deiner Hand und übertrage diese Bewegung an die Lingamwurzel. Das kannst Du ruhig sehr kräftig machen.
  14. „Ringbells“
    Umfasse den Hodensack mit Daumen und Zeigefinger, bis er richtig prall ist. Dann nimm die andere Hand und massiere den hodensack. Du kannst ihn auch mit Deinen Fingernägeln leicht kratzen oder mit Deinen Fingerspitzen sachte (!) anstupsen. Für manche Männer ist dies ihre Lieblingsübung für andere ist es eher unangenehm. Achte darauf, wie Dein Partner reagiert.
  15. „Die Zitrone“
    Umfasse den Lingam mit einer Hand. massiere den Lingam so, als ob er eine Zitronenpresse wäre und Du eine frische Zitronenhälfte auspressen würdest. Der Druck liegt auf Deinen Fingerspitzen, die drehend von oben nach unten fahren. Achte darauf, an der Eichel nicht zu viel Druck auszuüben.
  16. „Der Handtanz“
    Falte die Hände wie beim Gebet um den Lingam und reibe gleite von oben nach unten. Lasse Deinen Hände tanzen und massiere mit Deinen Daumen gleichzeitig den Bereich unterhalb der Eichel. Das ist sehr lustvoll und der heimliche Höhepunkt der Lingammassage.
  17. „So wie er es sich wünscht“
    Schließe die Massage ab, indem Du den Lingam so massierst, wie er es sich wünscht. Folge Deinem Gefühl oder frage Deinen Partner, welche Berührung er möchte.
WICHTIG: Es kann passieren, dass Dein Partner keine Erektion bekommt. Das ist vollkommen in Ordnung und hat nichts mit Dir zu tun. Es kann viele Gründe haben. Vielleicht ist er aufgeregt, noch angespannt vom Tag oder es ist ungewohnt für ihn, sich fallen zu lassen. Versuche auf keinen Fall, eine Erektion zu erzwingen, sondern beziehe den unerigierten Lingam in die Massage mit ein. Begegne ihm besonders liebevoll und achtsam. Berühre ihn sacht und zart, streiche die Vorhaut ganz vorsichtig und langsam (!) vor und zurück und lege all Deine Liebe und Wertschätzung in Deine Berührungen.

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Phase 5: Nachklang, rituelle Waschung und Abschied nehmen

Die Lingammassage findet jetzt ihren Ausklang. In dieser Phase kommt ihr beide zur Ruhe. Die Massage neigt sich dem Ende und es geht nun darum, einen stimmigen Abschluss zu finden.

Es ist Zeit, noch etwas beieinander zu liegen, nachzuspüren und das erlebte Revue passieren zu lassen.

Verabschiede Dich von Deinem Partner und gib ihm und Dir dann noch genügend Zeit, das erlebte, jeder für sich, nachwirken zu lassen.

Hier einige Inspirationen:

  1. Lege Dich zu Deinem Partner. Atme in seinem Rhythmus. Genieße die Berührung und die Energie Deines Partner.
  2. Lege einen warmen Waschlappen auf seinen Lingam und ein anderen auf sein Herz. Übe mit Deinen Händen etwas Druck auf die Lappen aus und folge der Bewegung seines Atems.
  3. Nimm dann einen dritten Waschlappen und beginne mit der rituellen Waschung.
  4. Nimm die Waschlappen vom Körper und reibe ihn mit Deinen Händen trocken.
  5. Decke dann Deinen Partner mit einem Tuch zu. Halte Kontakt, aber lasse Deinen Partner auch mit seinen Empfindungen alleine. In dieser Phase des Abschiednehmens, entfalten sich all die Erfahrungen, die sich während der Lingammassage eingestellt haben.

Erfahrungen zur Lingammassage – Männer sprechen über ihr „erstes Mal“

Matthias Kirchner

Meine erste Lingammassage empfing ich 2017. Ein halbes Jahr vorher hatte ich mich von meiner langjährigen Freundin getrennt und war dabei, mich völlig neu zu entdecken. Ich holte all die Dinge nach, die ich die Jahre zuvor unterdrückt und in den „emotionalen Keller“ gesperrt hatte.

Die Idee zu einer Tantramassage kam von einem Freund, der sich schon lange mit diesem Thema befasste. Er meinte: „Mach das mal. Das wird Dir gut tun“.

Ich spürte, dass er Recht hatte und ließ mich auf die Erfahrung ein.

Da ich in der Nähe meines Wohnortes niemanden fand, mit dem ich mich wohl fühlte, fuhr ich schließlich zu einem Tantrainstitut am Bodensee.

Die Tage vorher stieg meine Nervosität.

Am Tag der Massage wachte ich morgens auf. Meine Fäuste waren geballt und mein Herz eisern vor Panik. „Worauf lasse ich mich hier ein?? Was tue ich mir da an??“

An diesem Tag wäre ich lieber für einen Boxkampf in den Ring gestiegen, als mich zwei Stunden massieren zu lassen.

Es klingt verrückt, das jetzt so zu schreiben. Aber Schmerzen einstecken, das konnte ich. Mich einlassen… das lernte ich erst.

Die Begegnung im Tantrainstitut war warm und professionell. Ich wurde zum Vorgespräch in einen Raum gebeten und ich konnte mich langsam auf die neue Situation einstellen. Ich durfte teilen, was ich mir erhoffe und aussprechen, was mich bedrückt.

Dann ging es zum Duschen.

Als ich mich im Badezimmer entkleidete, wurde mir klar: Es gibt kein zurück. Ich werde diesen Raum nicht als der Mensch verlassen, als der ich ihn betreten habe.

Es schwang eine seltsame Bedeutung in dieser Situation mit, die ich selber nicht ganz verstehen konnte.

Ein letzter Blick in den Spiegel und ich öffnete die Türe.

Die Massage begann mit einem Begrüßungsritual.

Ich stand in der Mitte des Raumes und schloss die Augen. Ich war so nervös, dass mir der Schweiß in Perlen die Innenarme hinunter lief. Ich fühlte mich unsicher, klein und peinlich berührt.

Gleichzeitig lag eine Atmosphäre in der Luft, die es mir leicht machte, mich zu entspannen.

Meine Masseurin nahm sich ausreichend Zeit zuerst meinen Rücken und dann meine Vorderseite zu massieren. Als sie schließlich meinen Lingam massierte, war ich bereits in einer anderen Welt.

Was danach geschah, weiß ich nicht mehr. Aber es geschah genau das, was passieren musste.

Alles was ich weiß ist, dass ich irgendwann krampfend und weinend auf dem Boden lag. Meine Arme waren zu abstrusen Formen verrenkt und Schauer von Traurigkeit, Schmerz, Lust und Entkräftung durchzuckten mich.

Ich weiß nicht, wie meine Masseurin diese Momente erlebte, aber wahrscheinlich sah sie so etwas nicht zum ersten Mal. Sie begann mich zu halten, sanft zu streicheln und weiter zu massieren, bis die Schauer irgendwann nachließen.

Damals wusste ich nicht, was sich dort zeigte. Warum ich so, für mich überraschend, reagierte.

Heute weiß ich, dass es eine tiefe, lange antrainierte Angst war, mich zu zeigen. Mich, so wie ich bin. Ohne Maske oder falsche Vorgaben.

Carsten, Stuttgart

Meine erste Lingammassage war in Berlin. Der Abstand zu Stuttgart sicher genug. Stunden zuvor bin ich vor Aufregung beinahe gestorben. Gleichzeitig fühlte sich diese Aufregung wunderbar an.

Ich wusste nicht, wer mich massieren wird. Stand einer attraktiven jungen Frau gegenüber. Sie war sehr empathisch mit meiner Aufregung, diese hatte Platz. Die Massage habe ich sehr genossen. Sie fühlte sich toll an. Es war viel Zeit und gab so viele unterschiedliche Eindrücke und Berührungen auf meiner Haut. Ich mochte diese Berührungen und ließ dennoch nicht zu, dass ich tiefer berührt wurde, war ein bisschen wie erstarrt. Mein Thema: Jemanden an mich heranlassen. Mich berühren lassen.

Wieso bin ich zur Lingammassage gegangen?
Da war einerseits ein verbotener Kitzel, ein Spiel mit einem Tabu, eine Phantasie von der ich träumte, dass mich eine schöne unbekannte Frau berührt, auch und vor allem am Lingam.

Da ist andererseits mein Thema „Berührung zulassen“, eine große Sehnsucht hier ganz zu werden, heil zu werden. Ich habe viel zu wenig Berührungen bekommen früher und habe wohl abgespeichert dass Berührung gefährlich/verboten ist. Über den Weg der Tantramassage lerne ich ganz langsam mich zu öffnen. Ganz langsam, eine Berührung anzunehmen.

Ich habe Glaubenssätze „Ich bin es nicht wert, dass mich jemand berührt“. In der Massage können sie heilen.
Ich habe Glaubenssätze und Moralvorstellungen „Mein Intimbereich ist verboten, schmutzig, eklig“. Über die Massage lerne ich ganz langsam, dass mein Lingam etwas Wunderschönes ist, meine Sexualität eine Lebenskraft, etwas worüber ich sprechen darf (Tabu!), was ich genießen darf. Ich lerne, dass mein Lingam etwas ganz normales ist. Er gehört zu mir und es ist toll wie er funktioniert.

Nach meiner ersten Lingammassage vor zwei Jahren kamen bisher zwei Weitere, eine schön, eine doof. Es war aber auch der Beginn eines Weges, schwierige Themen anzuschauen. Mich ihnen zu öffnen, neugierig zu sein, Tabus hinter mir zu lassen.

Als nächstes möchte ich mich von einem Mann massieren lassen. Da ist als erster Gedanke nur Ekel und Abwehr. Ich will etwas lernen und mich meinen Ängsten stellen. Will wachsen, bin schon viel zu lange mit Schranken in meinem Kopf rumgelaufen.

Nach meinem ersten Mal bin ich ein paar Stunden lang geflogen, voller Leichtigkeit im Bauch. Toll wenn sich Wachstum so leicht und lustvoll anfühlt.

Oliver Domröse

Als ich vor fünfeinhalb Jahren an den Bodensee zog, kam ich das erste Mal in meinem Leben mit einer Tantra-Massage in Berührung. Ich war einfach neugierig darauf.

In den letzten Jahren hörte ich immer wieder mal von „Lingam“- und „Yoni“-Massagen. Während meiner beruflichen Auszeit lebte ich für vier Monate bei einem Ehepaar, die beide sowohl selbst Tantra-Massagen gaben als auch selbst in ihrem Liebesleben Tantra praktizierten.

Ich hätte sogar die Möglichkeit gehabt, in den Genuss einer kostenfreien Lingam Massage zu kommen. Doch irgendwie traute ich mich das damals noch nicht.

Frisch in meiner neuen Heimat, immer noch Single und nun viel offener, tippte ich eines Tages bei Google „Tantra-Massage Bodensee“ ein. Und siehe da: Es gab ein Institut direkt am See, das nur wenige Kilometer von mir entfernt war. Geleitet von einer jungen und attraktiven Frau, soweit man das von ihrem Profilbild her sagen konnte.

Auch was ich sonst auf der Homepage las, gefiel mir. Leider ist der Ausdruck „Tantra“ in den letzten Jahren sehr inflationär gebraucht worden. Zum Teil sind diese Massagen sogar schon im Rotlichtmilieu angesiedelt, wo es eben nicht um ein ganzheitliches und transzendentes Erlebnis geht, sondern um eine schnelle Lustbefriedigung und Geldmacherei.

Doch was ich bei dieser Frau las, hörte sich ganz anders an. Ich habe Tantra als alte Philosophie verstanden: Ein Heilungsweg auf ganzheitlicher Ebene, bei dem die sexuelle Energie mit einbezogen wird. Da Papier (oder in diesem Fall der Bildschirm) bekanntlich geduldig ist, rief ich die Masseurin an und vereinbarte einen Termin zum Kennenlernen.

Schon in den ersten Minuten des Gesprächs bekam ich den Eindruck, dass es dieser Frau nicht um schnelles Geldverdienen geht, sondern das hier jemand seine Berufung lebt und Tantra als einen Weg der Selbstfindung und Heilung durch den Körper ansieht.

Wir vereinbarten einen Termin für eine einstündige Massage. In der darauffolgenden Woche war es soweit. Voller Aufregung, Spannung und Neugier ging ich dem Termin entgegen. Vor der Massage fand ein Vorgespräch statt, um Erwartungen, Vorkenntnisse, Einschränkungen und Erfahrungen abzuklären.

Diese erste Massage war für mich eines der tiefgreifendsten Erlebnisse meines bisherigen Lebens. Ich konnte meinem Gespür vertrauen und wurde nicht enttäuscht.

Die Masseurin schaffte einen Raum voller Wärme, Hingabe und Liebe. Ich spürte sofort, dass hier jemand nicht einfach einen Job ausübte, sondern seine Berufung lebte.

Der Raum war abgedunkelt, angenehm erwärmt, im Hintergrund lief beruhigende Musik. Ich vertraute mich der Frau und dem Prozess vollkommen an und konnte mich so seit langem mal wieder richtig fallen lassen. Loslassen, gerade für mich als Mann und Liebhaber, der immer die Kontrolle behalten möchte.

Um es hier gleich zu betonen: Bei einer Tantra-Massage findet keine sexuelle Vereinigung statt. Es ist eine Ganzkörpermassage, die zwar nackt ausgeführt wird und den Genitalbereich mit einbezieht, bei der der Empfangende aber ansonsten völlig passiv auf der Matratze liegt.

Natürlich darf eine aufkommende Ekstase körperlich und verbal gezeigt werden, aber ohne dabei die Masseurin zu berühren.

Es gibt auch keine Fixierung auf einen Orgasmus. Er kann geschehen, muss aber nicht. Anstatt eines Orgasmus stieg bei dieser ersten Massage etwas ganz anderes in mir auf: mir kamen die Tränen. Und zwar aus einer körperlichen Tiefe, wie ich sie zuvor noch nie erlebt hatte.

Intime Massage-Tipps von den Profis

In diesem Abschnitt kommen einige Massage-Profis zu Wort und geben ihre besten Tipps.

Nimm diese Gedanken als Inspiration und picke heraus, was für Dich passt.

Michaela Riedl Portrait - Lingammassage

Michaela Riedl
Die Urheberin dieses Massagerituals – anandawave.de

Die Idee zur Lingam-Massage ist so einfach wie genial: Ein „fühlendes Herz“ braucht Berührung, ein „fühlender Lingam“ ebenso.

Achtsame, bewusste Berührung ist die direkteste, unmittelbarste, naheste und tiefste Form des Kontakts und bedeutet eine wertfreie und wertschätzende Begegnung mit dem Anderen, die nichts verändern will, sondern den „Anderen“ in seinem So-Sein annimmt und akzeptiert, ihn „sein lässt“, so wie er ist.

Eine gelungene Lingam-Massage gleicht daher eher einer Lingam-Mediation – einer dynamischen Berührung, bei der die Aufmerksamkeit zugleich im Innern und im Außen ist. Dieser stille, innere, achtsame Zustand drückt sich über Bewegung aus und tritt in einen freudig-tanzenden Dialog mit dem Anderen, in diesem Fall mit dem empfangenden Mann. Dies erzeugt ein tiefes Sich-Verbunden-Fühlen, zu dem die Sprache und die beste Technik der Welt, kaum fähig ist.

Wenn du daher eine tiefgreifende Lingam-Massage geben möchtest, dann bedenke, dass diese Massage zu 90% mit Liebe vollbracht wird und nur zu 10% mit der Technik.

Daher liebe, was du tust und was du berührst, sei aufmerksam und verströme deine ganze Liebe.

Ein besseres Rezept gibt es nicht!

Daniel Höppli Portrait - Lingammassage

Daniel Höppli
art-to-touch.ch

Eine gute Lingammassage ist für mich:

Wenn die gebende Person selbst in gutem Kontakt mit ihrem Körper und verbunden durch den Atem mit ihrer sexuellen Kraft ist.

Immer wieder nährende Nähe schenkt, mit offenem Herz und der Freudesspur folgend den Lingam mal kräftig mal fein massiert.

Mit dem Tanz der Empfangenden Person in der Massage mitgeht ob wild oder ganz still, im Wissen, dass es jedes Mal anders ist.

Sich mit seiner eigenen Sexualität auseinander zu setzen, erachte ich als ein wertvoller Schlüssel für eine gute Lingammassage.

Nebst der Freude an der Lingammassage, empfehle ich eine Tantramassage-Ausbildung um die Vielfältigkeit der Ganzkörpermassage im Geben wie im Empfangen zu erlernen.

Anna Tantra - Lingammassage

Anna Tantra
tantra-erotik.at

Ich glaube es ist wichtig, Spaß an der Lingammassage zu haben und spielerisch die Massage anzusetzen. Es als eine Abenteuer-Reise zu betrachten. Den Raum zum experimentieren und entdecken zu öffnen.

Stelle dir einfach vor, dein Herz ist ein großer Blumengarten. Bei der Berührung oder Massage beginnen diese Blumen über deine Arme in deine Hände zu fließen. Um schließlich über deine Finger in den Körper, noch mehr in das Herz des Anderen zu fließen. Alles, wofür die Worte fehlen, welche du dem Partner nicht sagen kannst. Über diese Blumen zum Ausdruck zu bringen.

Mit sich selbst in Kontakt zu sein und zugleich in Kontakt zu bleiben. Während der Massage mit deinem Partner. Tantra Lingam Massage ist eine der schönsten Begegnungen. Kommunikation auf allen Ebenen bedeutet, eine Erfüllung zu haben und zu finden. Während der Massage sich selbst und den Partner besser kennenlernen.

Portrait Lucian Loose - Lingammassage

Lucian Loosen
kularnava.de

Das Wichtigste, beim Geben einer Lingam-Massage, ist dass Du dem Empfänger mit einem liebenden offenen Herzen begegnest.

Seine Lust ist Deine Lust. Massiere so als wenn Du selbst der Empfänger wärst. Die Dynamik einer Massage ist für den Mann ganz anders als für eine Frau die Yoni-Massage. Das wichtigste beim Mann: Die Massage ist fließend. Von Griff zu Griff. Nie eine Unterbrechung, noch nicht einmal wenn die Sitzposition gewechselt wird, immer Kontakt halten.

Auch darf die Lingam-Massage nicht zu lange sein (reine Massagezeit max. 30-45 min. plus Vorbereitung, Aufwärmung und Nachglühen). Ich halte es für sehr wichtig, dass so eine Massage nicht in einem Schnellkurs oder Wochenende gelernt wird, sondern dass vorher zwischen dem Geber und Empfänger der Massage eine echte Seelenbeziehung entstanden ist. Das ist nur in einer seriösen Ausbildung gegeben von mind. einjähriger Dauer.

Viele Männer erleben Gipfelerlebnisse und „Erleuchtungen“ nach der Massage, da unbedingt den Mann 15-30 min. nicht berühren und in in seiner „heiligen Einsamkeit“ lassen. Das ist dann eine spirituelle Erfahrung, wie sie viele Meditationen nicht hervorbringen.

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Portrait Julia - Lingammassage

Julia Mührer
mytemple.de

Seit nunmehr fast 9 Jahren beschäftige ich mich recht intensiv mit Tantra. Aus meiner Erfahrung ist eines der kraftvollsten Tools, das Halten und Atmen. Jede feinste und subtilste Regung und Bewegung darf wahrgenommen werden. Insbesondere, wenn eine öffnende Herzmassage vorrausgegangen ist, dürfen sogar beide Hände, Lingam und Hodensack sanft und dennoch bestimmt und Sicherheit gebend satt umfassen. Dieses Halten kann gut 5-10 Minuten dauern. Aus dem Nichts entfaltet sich sehr Feines.

Eine wichtige Grundvoraussetzung ist, die innere Haltung der gebenden Person, das Überprüfen der eigenen Komfortzone – physisch wie auch emotional. „Geht es mir gut?“ Spüre ich Blockaden? Wie ist meine innere Haltung?

Der „Living Chair“ ist eine schöne Haltung zu Beginn der Tantramassage, dabei darf sich die nehmende Person bei der gebenden Person anlehnen. Dies macht nur Sinn, wenn es mir leicht fällt diese Position entspannt zu halten. Eigene Anstrengung würde sich übertragen. D.h. wir arbeiten auf vielen verschiedenen Ebenen. Daher: Genieße als Geber selbst die Massage, bewege dich wie es deinem Körper möglich ist und respektiere deine eigenen Grenzen. Sei liebevoll zu dir… Erst dann, kann die MAGIC geschehen.

Wunderbare Erfahrungsräume sind auch beim unerigierten Lingam möglich, was ich z.B. verdecktes Umrühren nenne. Die Vorhaut sanft mit den Fingerkuppen zusammendrücken, mit dem Daumen sanft hineinschlüpfen und mit der Kuppe des Zeigefingers von Außen auf den Daumen fassen. Die Vorhaut liegt nun dazwischen. Hier kann nun sanft gegeneinander kreisend punktuell massiert werden, oder sanft ausgestrichen werden, sodass der Daumen aus dem Vorhautkleid entschwindet, sich jedes mal wieder hineinfummelt und so eine komplette Umrundung möglich ist. Oder einmal um die Eichel herum, ohne, dass der Daumen seinen warmen und geschützten Raum verlässt. Also förmlich verdeckt Umrühren, je nachdem wie viel Vorhaut da ist, kann diese von der linken Hand nach oben geschoben/gekräuselt werden.

Sabine Sonnenschein - Lingam Massage

Sabine Sonnenschein
tantrischekoerperarbeit.at

Das Wichtigste für eine gelungene Lingam-Massage in einer Liebesbeziehung ist:

Die/der Gebende beschenkt den Empfangenden mit aller Liebe und größter Aufmerksamkeit durch Berührung und ehrt das Göttliche in ihm. Der Empfangende ist bereit aufzunehmen, spürt sich und atmet in den Bauch und unterstützt bzw. intensiviert sein Empfinden durch den Atem.

Die/der Gebende spürt sich selbst sehr gut und ist zugleich höchst einfühlsam, mitschwingend mit dem Empfinden des Partners, sie/er ist mit ganzer Präsenz da und forciert nichts. Sie/er kennt die unterschiedlichen Griffe der Massage und kann im Moment spüren, welcher Griff gerade passend wäre. Die/der Gebende unterstützt die Herz-Genital-Verbindung durch ihre /seine Berührungen. Sexuelle Energie verbindet sich mit Liebesenergie. Die Massage kann in einem Fluss erlebt werden, die/der Gebende darf aber auch mal überraschen. Möglichst viele Wellen der Lust und Intensität können erlebt werden

Lingam Massage - Portrait Suriya

Suriya
diamond-lotus.de

Eine Lingammassage zum Gelingen zu bringen, setzt voraus, dass ein vertrauensvolles Setting zwischen den Beteiligten vorhanden ist und der Gebende den Empfangenden herzoffen und wertungsfrei begegnet.

Der Lingam darf sein wie er sich gerade fühlt, jeder Leistungsgedanke ist kontraproduktiv. Dies wird in einem Vorgespräch von der gebenden Person ein entlastender Hinweis sein, der im Gespräch nicht fehlen sollte. Entlastend und deshalb heilsam insofern, dass die Männer selbst ihrem Lustorgan sehr häufig zu schnell eine Leistung abverlangen….eine Gewohnheit in unserer Leistungsgesellschaft, die uns alle betrifft in allen Lebensbereichen und deshalb erst einmal ungewohnt erscheint.

Die Sensibilisierung und Entspannung des ganzen Körpers ist vor der Lingammassage eine sinnvolle Einleitung, damit der Empfangende eventuellen Stress loslassen kann und sich rundum wohl und angenommen fühlt. Das Halten des Lingams vor einer eventuell folgenden Stimulation, ermöglicht dem Empfangenden aus sich heraus die kommende Lust aus der Entspannung heraus wahrzunehmen, ohne gleich an ihm ‚rumzumachen‘.

Insofern ist es empfehlenswert für den Mann, sich auf ein Abenteuer der besonderen Art einzulassen, aus dem gewohnten Kontrollierenden in das Vertrauen was gerade ist hinein zu entspannen. Er wird erfahren, dass sein nicht erigierter Lingam ein fühlendes lustvolles Organ ist und sich der Lustaufbau langsam von selbst ereignet. Das ist eine gute Voraussetzung, die Wellen der Lust zu steigern und durch Ausstreichen in den ganzen Körper das gesamtkörperliche Lusterleben zu fördern. Hat ein Mann diese Erfahrung gemacht, wird er seine Sexualität allgemein satter und erfüllter erleben können.

Deine Fragen und unsere Antworten

Wie lange dauert eine Lingammassage

Üblicherweise zwischen 60 und 120 Minuten. Für den Anfang haben sich 90 Minuten bewährt um genug Zeit zum Ausprobieren zu haben und sich gleichzeitig nicht zu überfordern. 

Mein Partner ist nicht gekommen. War es trotzdem schön für ihn?

Der Orgasmus ist kein Muss. Im Gegenteil. Viel wichtiger als die „Zielerreichung“ Orgasmus ist, die Sexualität so anzunehmen, wie sie sich zeigt.

Wenn Du Dir unsicher bist, ob Dein Partner die Lingammassage genossen hast, dann sprich ihn an. Du könntest etwas sagen wie: „Ich bin mir etwas unsicher, wie Du die Massage fandest. Magst Du mir Rückmeldung geben, wie es für Dich war?“

Beachte: Was immer Dein Partner sagt, es sind sein Empfundungen, die nichts mit Dir zu tun haben.

Woher weiß ich, ob ich es „richtig“ mache?

Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Die Frage ist nur, was für euch beide in dieser Situation stimmig ist.

Wenn Du unsicher bist, ob Deinem Partner gefällt, was Du tust, dann achte auf sein Gesicht oder frage ihn einfach: „Ist das schön, für Dich?“ oder „Genießt Du es mehr, wenn ich es so mache, oder wenn ich es so mache?“ und verändere dabei, wie Du ihn anfasst.

Mein Partner wird nicht steif. Was mache ich falsch?

Ob Dein Partner eine Erektion hat oder nicht kommt vor allem darauf an, ob er sich entspannen kann. Nur Entspannung führt zur Erektion. Scham, Angst, Stress, Aufregung oder Müdigkeit können es Deinem Partner schwer machen, sich zu entspannen. Folglich bleibt eine Erektion aus.

Wichtig ist: Hat Dein Partner keine Erektion, dann binde es in die Lingammassage ein. Begegne dem Lingam Deines Partners mit besonderer Wertschätzung und Liebe. Sei besonders sachte, feinfühlig und aufmerksam, wenn Du Deinen Partner massierst.

Mein Partner ist beschnitten. Muss ich etwas beachten?

Alle Techniken gelten sowohl für einen beschnittenen als auch einen unbeschnittenen Lingam.

Wenn in der Technik von der Vorhaut die Rede ist, nimm stattdessen die Penishaut am Schaft. Sie ist auch sehr dehnbar und wenn Du sie über die Eichel reibst ist das sehr stimulierend.

Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob ein beschnittener oder unbeschnittener Penis sensibler ist. Nimm in beiden Fällen ausreichend Öl und massiere wie es sich für euch beide gut anfühlt.

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Diese DVD erklärt anschaulich alle Schritte einer lustvollen Lingammassage.

  1. Alle Griffe und Techniken leicht verständlich erklärt.
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2 Kommentare

  • Frank Antworten

    Bester Artikel zu diesem Thema den ich je gesehen habe. Ausdruck, Tramaturgie, Wortwahl ist authentisch und klar… KOMPLIMENT

    • Matthias Antworten

      Danke. Freut mich.

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